Sicherheit & Datenschutz
Ein Alarmierungsdienst verarbeitet Telefonnummern, Namen und Alarmdaten. Auf dieser Seite steht, wie diese Daten geschützt werden und was im Ablauf eines Alarms gespeichert und protokolliert wird.
Datenschutz (DSGVO)
- Hosting in Deutschland: Betrieb auf Servern in deutschen Rechenzentren; die Ansagen und Anrufe laufen über einen deutschen Kommunikationsanbieter als Auftragsverarbeiter.
- AVV im Portal: Der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO samt TOM und Subprozessoren-Verzeichnis wird direkt im Portal elektronisch abgeschlossen – rechtsverbindlich, versioniert und mit Annahmebestätigung.
- Löschfristen: Operative Protokolle und länger aufbewahrte Alarmbeweise sind getrennte Datenkategorien. Die Fristen stehen im AVV; die langfristige Löschung der Alarm-Beweiskette ist noch nicht automatisiert. Klären Sie die Aufbewahrung vor dem Einsatz mit Ihrer Datenschutzstelle.
- Datensparsamkeit: Es werden nur die Daten verarbeitet, die für die Alarmierung nötig sind – keine Tracking-Cookies, keine Werbenetzwerke.
Sichere Auslösung
- Registrierte Absender: Nur SMS von Absendernummern, die Sie als Alarmquelle registriert haben, starten eine Rufkette.
- Signaturgeprüfte Webhooks: Eingehende Meldungen des Kommunikationsanbieters werden kryptografisch geprüft (HMAC-Signatur, Replay-Schutz).
- Abgesicherte Quittierung: Jede Bestätigungs-Rückmeldung trägt ein alarmgebundenes Einmal-Token.
Ablauf & Nachvollziehbarkeit
- Durable Rufkette: Alarm und Anrufplan werden vor jeder weiteren Verarbeitung dauerhaft gespeichert; nach einem Neustart kann der Scheduler ausstehende Versuche wieder aufnehmen. Veraltete Alarme werden dabei nicht unbegrenzt weitergeführt.
- Deterministischer Zeitplan: Die endliche Rufkette folgt einem gespeicherten Zeitplan und wartet für weitere Stufen nicht auf eine Annahme des Anrufs.
- Auditlog: Alarme, Anrufe, Quittierungen und Konfigurationsänderungen werden protokolliert.
- Monatlicher Selbsttest: Ein synthetischer Alarm durchläuft jeden Monat automatisch Signaturprüfung, Speicherung, Zeitplan und Quittierung, mit simulierten statt echter Anrufe. Das ersetzt keinen Test mit Ihrer Anlage und Ihren Telefonen; dafür stehen die Testalarme bereit.
- Tägliche Datensicherung: Wir sichern die Datenbank täglich, prüfen jede Sicherung direkt danach automatisch auf Integrität und legen eine verschlüsselte Kopie außerhalb des Servers ab. Schlägt eine Sicherung fehl, meldet das System dies an den Betrieb.
Sichere Anmeldung am Portal
- Zwei Faktoren als Standard: Passwort plus Sicherheitscode per E-Mail bei jeder Anmeldung.
- Passkeys: Alternativ phishing-resistente Anmeldung per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN (WebAuthn).
- Härtung: Anmeldesperren nach Fehlversuchen, signierte Sessions, CSRF-Schutz, strikte Content-Security-Policy.
Wo werden Alarmdaten gespeichert?
Die Anwendung läuft auf Servern in Deutschland. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO mit technischen Maßnahmen und Subprozessoren-Verzeichnis steht im Portal bereit. Telefonie und weitere Dienstleister sind darin gesondert beschrieben. Prüfen Sie vor dem Einsatz mit Ihrer Datenschutzstelle die Datenarten, Rechtsgrundlage und Aufbewahrung für Ihren Anwendungsfall.
Kann eine fremde Nummer einen Alarm auslösen?
Nein. Nur Absendernummern, die im Portal als Alarmquelle registriert sind, starten eine Rufkette. Andere Nachrichten werden abgewiesen und protokolliert.
Wie ist das Kundenportal geschützt?
Das Portal unterstützt Passwort und E-Mail-Code als zweiten Faktor sowie Passkeys. Signierte Sessions, CSRF-Schutz und Anmeldesperren schützen den Zugriff zusätzlich.
Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
Ja. Der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO mit TOM und Subprozessoren-Verzeichnis steht im Portal zur elektronischen Annahme bereit.
Testen Sie es mit Ihrer Anlage
Schildern Sie Ihren Anwendungsfall – Sie erhalten eine persönliche Antwort und einen begleiteten Testalarm.