Eine Alarm-SMS zusätzlich als Telefonanruf empfangen
Eine Störungsmeldung kann auf dem Diensthandy untergehen. FloriCore ergänzt den bestehenden SMS-Weg um Anrufe an die Rufbereitschaft und ihre Vertretung.
Voraussetzung für SMS zu Anruf
Voraussetzung ist eine Anlage, die Alarm-SMS an eine frei konfigurierbare Rufnummer senden kann. Damit bisherige Empfänger bleiben, muss die Anlage einen zusätzlichen SMS-Empfänger unterstützen. Wir prüfen Absender, SMS-Empfang und Ansage mit einer echten Meldung Ihrer Anlage. Bei vorhandener SMS-Funktion ist für diesen zusätzlichen Alarmweg keine neue Hardware nötig.
So funktioniert der zusätzliche Telefonweg
- Sie ergänzen die Alarmnummer als SMS-Ziel und registrieren die Quelle im Portal.
- Eine gültige Meldung startet den gespeicherten Rufplan mit Wiederholungen und Stufen.
- Die Ansage benennt die Quelle und liest die SMS vor.
- Taste 1 quittiert den Alarm und verhindert noch nicht gestartete Versuche.
Beispiel: Störung der Anlage Nord
Die Beispiel-SMS „Anlage Nord: Sammelstörung“ führt zuerst zur Bereitschaft, bei ausbleibender Bestätigung nach dem Plan zur Vertretung. Eine gemeinsame Parallelstufe ist möglich. Bloßes Annehmen oder eine Mailbox gilt nicht als Quittierung.
Quittierung statt bloßer Weiterleitung
Eine SMS-Weiterleitung liefert allein keinen Nachweis der Übernahme. Bei FloriCore bestätigt eine angerufene Person aktiv mit Taste 1. Der Nachweis und die Anrufversuche stehen im Protokoll; die Beseitigung der Störung bleibt Ihre Aufgabe.
Einrichtung und echter Funktionstest
Wir klären mit Ihnen die Alarmquelle und die zuständige Rufbereitschaft, registrieren die Absendernummer und richten eine eindeutige Ansage ein. Im Portal pflegen Sie Empfänger, Reihenfolge, Wiederholungen und parallele Stufen. Änderungen gelten für neue Alarme; bereits gespeicherte Anrufpläne behalten ihre Konfiguration.
Der Funktionstest beginnt mit einer echten SMS aus Ihrer Anlage, nicht nur mit einem Portal-Testalarm. Wir prüfen den Eingang der SMS, die Ansage am Telefon und die Taste 1 gemeinsam. Ein Testalarm aus dem Portal allein belegt noch nicht den SMS-Weg Ihrer Anlage. Den Test und die Verantwortlichkeiten stimmen wir vor der Aktivierung ab; für Fragen zur Einrichtung haben Sie einen persönlichen Ansprechpartner.
Wenn niemand bestätigt
Die Rufkette hat einen endlichen, gespeicherten Ablaufplan mit konfigurierten Wiederholungen und gegebenenfalls parallelen Stufen. Ohne Quittierung folgen die weiteren geplanten Versuche. Nach dem letzten geplanten Versuch gibt es keine unbegrenzte Wiederholung; der Alarm bleibt ohne Quittierung. Auch veraltete Alarme können weitere Versuche beenden. Legen Sie für einen erfolglosen Ablauf einen organisatorischen Ersatzweg fest.
Protokoll und Übergabe an die Bereitschaft
Taste 1 quittiert den Alarm; noch nicht gestartete Anrufversuche werden nicht weitergeführt. Bereits laufende Anrufe können weiterlaufen. Person und Zeitpunkt der Quittierung stehen im Protokoll. Die Quittierung belegt die Bestätigung am Telefon, nicht die Behebung der Störung.
Die Historie zeigt Alarmquelle, SMS-Text und Anrufversuche. Prüfen Sie nach einem Test auch das Protokoll und den vereinbarten Ersatzweg. Urlaub und Vertretung pflegen Sie über die Empfänger und Rufkette im Portal; eine automatische Dienstplanung ist damit nicht zugesagt.
Grenzen
FloriCore liefert keine eigenen Messwerte oder Sicherheitssteuerung. Es ersetzt keinen Hausnotruf, normativen Aufzugsnotruf oder Leitstellenanschluss. Der Anrufplan startet nach Verarbeitung einer gültigen Alarm-SMS. SMS-Zustellung, Mobilfunknetz und Telefonanbieter beeinflussen die Zeit bis zum Klingeln. Wir prüfen den Ablauf mit einem echten Testalarm; eine feste Sekunden- oder Zustellgarantie gibt es nicht.
Preis und Beschaffung
42,90 € pro Monat zzgl. USt. ist das indikative Standardangebot für SMS zu Anruf: eigene Alarmnummer, 10 Alarmierungen pro Kalenderjahr, 5 Testalarme mit echten Anrufen und Portal. Jede weitere Alarmierung kostet im Standardangebot 2,90 € zzgl. USt. Es gibt keine Einrichtungsgebühr; der Vertrag ist monatlich kündbar. Außergewöhnliches Alarmvolumen, umfangreiche Rufketten oder Integrationen stimmen wir individuell ab. Für zusätzliche Kanal-Umwandlungen gilt der Standardpreis nicht automatisch. Preise im Detail.
Die Anwendung läuft auf Servern in Deutschland. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO mit technischen Maßnahmen und Subprozessoren-Verzeichnis steht im Portal bereit. Telefonie und weitere Dienstleister sind darin gesondert beschrieben. Prüfen Sie vor dem Einsatz mit Ihrer Datenschutzstelle die Datenarten, Rechtsgrundlage und Aufbewahrung für Ihren Anwendungsfall.
Weitere kommunale Anwendungsfälle
- Pegel & Hochwasser: Grenzwertmeldungen von Messstellen und Rückhaltebecken an die Rufbereitschaft weitergeben.
- Pumpstation & Hebewerk: Störungs-SMS aus Pumpwerken und Abwasseranlagen um einen Telefonweg ergänzen.
- Bauhof & technische Rufbereitschaft: Meldungen mehrerer kommunaler Anlagen in einer gepflegten Rufbereitschaft zusammenführen.
Alle Anlagen im Überblick technischer Alarme; Funktionen und Portal sowie Sicherheit & Datenschutz.
Wie wird aus einer Alarm-SMS ein Anruf?
Ihre Anlage sendet ihre Alarm-SMS zusätzlich an die FloriCore-Alarmnummer. Eine gültige Meldung einer registrierten Quelle startet den gespeicherten Rufplan. Die Angerufenen hören die Ansage und den SMS-Text, Taste 1 quittiert den Alarm.
Kann die bisherige SMS bleiben?
Voraussetzung ist eine Anlage, die Alarm-SMS an eine frei konfigurierbare Rufnummer senden kann. Damit bisherige Empfänger bleiben, muss die Anlage einen zusätzlichen SMS-Empfänger unterstützen. Wir prüfen Absender, SMS-Empfang und Ansage mit einer echten Meldung Ihrer Anlage. Bei vorhandener SMS-Funktion ist für diesen zusätzlichen Alarmweg keine neue Hardware nötig.
Was passiert bei Mailbox, besetzt oder fehlender Erreichbarkeit?
Eine Mailbox oder die bloße Annahme des Anrufs quittiert den Alarm nicht. Ohne Taste 1 folgen die weiteren Versuche nach dem gespeicherten Zeitplan. Nach dessen Ende gibt es keine endlose Rufkette. Erreichbarkeit, Ansagedauer und Quittierung prüfen wir mit Ihnen im Test.
Was passiert nach dem letzten erfolglosen Anruf?
Die Rufkette hat einen endlichen, gespeicherten Ablaufplan mit konfigurierten Wiederholungen und gegebenenfalls parallelen Stufen. Ohne Quittierung folgen die weiteren geplanten Versuche. Nach dem letzten geplanten Versuch gibt es keine unbegrenzte Wiederholung; der Alarm bleibt ohne Quittierung. Auch veraltete Alarme können weitere Versuche beenden. Legen Sie für einen erfolglosen Ablauf einen organisatorischen Ersatzweg fest.
Was belegt die Quittierung?
Taste 1 quittiert den Alarm; noch nicht gestartete Anrufversuche werden nicht weitergeführt. Bereits laufende Anrufe können weiterlaufen. Person und Zeitpunkt der Quittierung stehen im Protokoll. Die Quittierung belegt die Bestätigung am Telefon, nicht die Behebung der Störung.
Wie schnell erfolgt der Anruf?
Der Anrufplan startet nach Verarbeitung einer gültigen Alarm-SMS. SMS-Zustellung, Mobilfunknetz und Telefonanbieter beeinflussen die Zeit bis zum Klingeln. Wir prüfen den Ablauf mit einem echten Testalarm; eine feste Sekunden- oder Zustellgarantie gibt es nicht.
Testen Sie es mit Ihrer Anlage
Schildern Sie Ihren Anwendungsfall – Sie erhalten eine persönliche Antwort und einen begleiteten Testalarm.