Pumpstation meldet eine Störung per SMS? Lassen Sie die Rufbereitschaft zusätzlich anrufen.
Ein Pumpenausfall, hoher Wasserstand im Schacht oder Rückstau braucht eine zuständige Person, auch außerhalb der Arbeitszeit. FloriCore ergänzt bestehende Störungs-SMS aus Pumpstationen, Pumpwerken und Hebewerken um Anrufe.
GSM-Modem, SPS und Steuerung bleiben
Voraussetzung ist eine Anlage, die Alarm-SMS an eine frei konfigurierbare Rufnummer senden kann. Damit bisherige Empfänger bleiben, muss die Anlage einen zusätzlichen SMS-Empfänger unterstützen. Wir prüfen Absender, SMS-Empfang und Ansage mit einer echten Meldung Ihrer Anlage. Bei vorhandener SMS-Funktion ist für diesen zusätzlichen Alarmweg keine neue Hardware nötig.
Stromausfall, Pumpenausfall, Wasserstand, Rückstau und Sammelstörung sind mögliche Meldungen, sofern Ihre Steuerung sie bereits erkennt und per SMS versendet. FloriCore überwacht selbst keine Pumpen und greift nicht in die Steuerlogik ein.
Beispiel: Pumpstation West
Die Beispielmeldung „Pumpstation West: Hochwasser im Schacht“ startet die konfigurierte Rufkette: Bereitschaft, danach Vertretung. Die Ansage benennt die Station und liest die SMS vor. Eine Quittierung per Taste 1 dokumentiert, wer den Alarm bestätigt hat; sie löst die Störung nicht.
Mehrere Stationen und eindeutige Ansagen
Registrierte Quellen können dieselbe Bereitschaft erreichen. Unterschiedliche Absender erhalten eigene Stationsansagen; ein Sammel-Gateway muss die Station im SMS-Text nennen. Separate Rufketten und Anschlüsse klären wir vorab, damit Abwasserbetrieb und Wassermeister die jeweils passenden Meldungen erhalten.
Einrichtung und echter Funktionstest
Wir klären mit Ihnen die Alarmquelle und die zuständige Rufbereitschaft, registrieren die Absendernummer und richten eine eindeutige Ansage ein. Im Portal pflegen Sie Empfänger, Reihenfolge, Wiederholungen und parallele Stufen. Änderungen gelten für neue Alarme; bereits gespeicherte Anrufpläne behalten ihre Konfiguration.
Mit Ihrer Fachperson erzeugen wir eine zulässige Testmeldung an der Steuerung, ohne eine reale Störung herbeizuführen. Wir prüfen den Eingang der SMS, die Ansage am Telefon und die Taste 1 gemeinsam. Ein Testalarm aus dem Portal allein belegt noch nicht den SMS-Weg Ihrer Anlage. Den Test und die Verantwortlichkeiten stimmen wir vor der Aktivierung ab; für Fragen zur Einrichtung haben Sie einen persönlichen Ansprechpartner.
Wenn niemand bestätigt
Die Rufkette hat einen endlichen, gespeicherten Ablaufplan mit konfigurierten Wiederholungen und gegebenenfalls parallelen Stufen. Ohne Quittierung folgen die weiteren geplanten Versuche. Nach dem letzten geplanten Versuch gibt es keine unbegrenzte Wiederholung; der Alarm bleibt ohne Quittierung. Auch veraltete Alarme können weitere Versuche beenden. Legen Sie für einen erfolglosen Ablauf einen organisatorischen Ersatzweg fest.
Protokoll und Übergabe an die Bereitschaft
Taste 1 quittiert den Alarm; noch nicht gestartete Anrufversuche werden nicht weitergeführt. Bereits laufende Anrufe können weiterlaufen. Person und Zeitpunkt der Quittierung stehen im Protokoll. Die Quittierung belegt die Bestätigung am Telefon, nicht die Behebung der Störung.
Die Historie zeigt Alarmquelle, SMS-Text und Anrufversuche. Prüfen Sie nach einem Test auch das Protokoll und den vereinbarten Ersatzweg. Urlaub und Vertretung pflegen Sie über die Empfänger und Rufkette im Portal; eine automatische Dienstplanung ist damit nicht zugesagt.
Grenzen für Abwasseranlagen
FloriCore ersetzt keine SPS, Prozessüberwachung oder Sicherheitssteuerung. Herstellerportal und bisherige Empfänger bleiben bestehen, soweit die Anlage zusätzliche SMS-Ziele zulässt. Auch bei Stromausfall muss die Anlage noch eine SMS senden können; Stromversorgung und Mobilfunk prüfen Sie mit der Fachperson.
Preis und Beschaffung
42,90 € pro Monat zzgl. USt. ist das indikative Standardangebot für SMS zu Anruf: eigene Alarmnummer, 10 Alarmierungen pro Kalenderjahr, 5 Testalarme mit echten Anrufen und Portal. Jede weitere Alarmierung kostet im Standardangebot 2,90 € zzgl. USt. Es gibt keine Einrichtungsgebühr; der Vertrag ist monatlich kündbar. Außergewöhnliches Alarmvolumen, umfangreiche Rufketten oder Integrationen stimmen wir individuell ab. Für zusätzliche Kanal-Umwandlungen gilt der Standardpreis nicht automatisch. Preise im Detail.
Die Anwendung läuft auf Servern in Deutschland. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO mit technischen Maßnahmen und Subprozessoren-Verzeichnis steht im Portal bereit. Telefonie und weitere Dienstleister sind darin gesondert beschrieben. Prüfen Sie vor dem Einsatz mit Ihrer Datenschutzstelle die Datenarten, Rechtsgrundlage und Aufbewahrung für Ihren Anwendungsfall.
Weitere kommunale Anwendungsfälle
- Pegel & Hochwasser: Grenzwertmeldungen von Messstellen und Rückhaltebecken an die Rufbereitschaft weitergeben.
- Bauhof & technische Rufbereitschaft: Meldungen mehrerer kommunaler Anlagen in einer gepflegten Rufbereitschaft zusammenführen.
- SMS zu Anruf: Den Ablauf von Alarm-SMS, Rufkette und dokumentierter Quittierung kennenlernen.
Alle Anlagen im Überblick technischer Alarme; Funktionen und Portal sowie Sicherheit & Datenschutz.
Welche Voraussetzung braucht eine Pumpstation?
Voraussetzung ist eine Anlage, die Alarm-SMS an eine frei konfigurierbare Rufnummer senden kann. Damit bisherige Empfänger bleiben, muss die Anlage einen zusätzlichen SMS-Empfänger unterstützen. Wir prüfen Absender, SMS-Empfang und Ansage mit einer echten Meldung Ihrer Anlage. Bei vorhandener SMS-Funktion ist für diesen zusätzlichen Alarmweg keine neue Hardware nötig.
Können mehrere Pumpwerke dieselbe Bereitschaft erreichen?
Ja, mehrere registrierte Alarmquellen können dieselbe gepflegte Rufkette nutzen. Unterschiedliche Absender erhalten eigene Ansagen; bei einer gemeinsamen Absendernummer muss der SMS-Text die Station benennen. Verschiedene Rufketten beziehungsweise Anschlüsse stimmen wir bei der Einrichtung gesondert ab.
Muss der Hersteller oder Elektriker etwas ändern?
Die Steuerlogik bleibt bestehen. Die zuständige Fachperson muss gegebenenfalls den zusätzlichen SMS-Empfänger am GSM-Modem, in der SPS oder im Portal eintragen. Ist kein passender SMS-Ausgang vorhanden, klären wir erst mit Hersteller oder Elektriker die Voraussetzung.
Was passiert bei Mailbox, besetzt oder fehlender Erreichbarkeit?
Eine Mailbox oder die bloße Annahme des Anrufs quittiert den Alarm nicht. Ohne Taste 1 folgen die weiteren Versuche nach dem gespeicherten Zeitplan. Nach dessen Ende gibt es keine endlose Rufkette. Erreichbarkeit, Ansagedauer und Quittierung prüfen wir mit Ihnen im Test.
Was passiert nach dem letzten erfolglosen Anruf?
Die Rufkette hat einen endlichen, gespeicherten Ablaufplan mit konfigurierten Wiederholungen und gegebenenfalls parallelen Stufen. Ohne Quittierung folgen die weiteren geplanten Versuche. Nach dem letzten geplanten Versuch gibt es keine unbegrenzte Wiederholung; der Alarm bleibt ohne Quittierung. Auch veraltete Alarme können weitere Versuche beenden. Legen Sie für einen erfolglosen Ablauf einen organisatorischen Ersatzweg fest.
Was belegt die Quittierung?
Taste 1 quittiert den Alarm; noch nicht gestartete Anrufversuche werden nicht weitergeführt. Bereits laufende Anrufe können weiterlaufen. Person und Zeitpunkt der Quittierung stehen im Protokoll. Die Quittierung belegt die Bestätigung am Telefon, nicht die Behebung der Störung.
Testen Sie es mit Ihrer Anlage
Schildern Sie Ihren Anwendungsfall – Sie erhalten eine persönliche Antwort und einen begleiteten Testalarm.